7. Wiking Ergocup

 

„Es ist die Stimmung, die es zu etwas besonderem macht. Die Mischung aus Jung und Alt, die gemeinsam rudern, das hat wieder ganz viel Spaß gemacht.“ Diese Aussage beschreibt die Atmosphäre im großen Saal der RG Wiking am 22.02.20 ganz treffend. An jenem Samstag fand bereits zum siebten Mal der Wiking Ergocup statt. Mit 90 Einer- und 70 Zweiermeldungen konnte der Aufwärtstrend der letzten Jahre bestätigt und ein weiteres Rekordmeldeergebnis verzeichnet werden. 10 Vereine und 2 Schulen bereicherten mit über 200 Startern das diesjährige Teilnehmerfeld.

Den Auftakt machten die jüngsten und die ältesten Teilnehmer über die 500m Distanz. Die ersten Siege des Tages holten Victoria Eidt (NRCB) sowie Arthur Lilienweiß (Energie Berlin) in der AK 11/12. Bei den Masters standen Simone Hudson (NRCB) und Thomas Graap (Rotation) ganz oben auf dem Siegerpodest. Von den Altersklassen 13/14 bis hin zu den Senioren wurden dann alle Rennen über eine Streckenlänge von 1000m ausgetragen. Mit Nils Albrecht gewann, fast schon traditionell, ein Leichtgewicht die erste Goldmedaille für den Gastgeber und konnte sich bei der Siegerehrung über das Gewinnershirt freuen. Mit dem RV Empor, dem Ruderklub am Wannsee und der Rudervereinigung Hellas Titania konnten sich noch drei weitere Vereine über die längste Einzelstrecke des Tages Siege sichern. Zu erwähnen sei an dieser Stelle die Zeit von B-Junior John Schade (Empor) der mit 3:04,2 nur dem Podium der Männerwertung den Vortritt lassen musste und die viertschnellste Zeit des Tages fuhr. Den Sieg in der Männerwertung erruderte Neuwikinger Felix Kersten in 2:58,2 knapp gefolgt von Sean Vedrinelle der ebenfalls die 3-Minuten-Marke unterbot. Sebastian Stuart vom RaW wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann souverän die Parawertung.

Nachdem die Einzelstarts absolviert waren, ging es nach einer kurzen Mittagspause mit den Zweierentscheidungen über 350m weiter. Hierbei absolvierten beide Starter die Strecke gleichzeitig und ihre Zeiten wurden gemittelt. Diese Rennen sind das eigentliche Highlight des Wiking Ergocups. Im Familienzweier hatten 24 Paarungen gemeldet und stellten damit das größte Starterfeld vor dem Generationzweier dar, in welchem zwischen beiden Ruderern mindestens 15 Jahre Altersunterschied liegen müssen. Die schnellsten Familienkombinationen waren Leni und Stefan Kötitz (Vater-Tochter), Martha und Jana Bredemeyer (Mutter-Tochter) sowie Maik und Michael Zentner (Vater-Sohn). Im Generationenzweier ging der Sieg ebenfalls an Stefan Kötitz, gemeinsam mit Marvin Paul vom Potsdamer RC. Silber erruderte das Trainer-Sportler-Duo Mirko Rahn und Martin Hasse vor der Vertretung des RaW mit Philipp und Jörg Spiegel. Erfreulich war, dass wieder Vertreter zweier Schulen an der Veranstaltung teilnahmen. Das Duell entschieden die Oberstufenschüler der Fritz Karsen Schule gegen die Mittelstufler des Eckener Gymnasiums. Zum Abschluss wurde erstmals eine Staffel der Frauen über 1000m ausgefahren, bei dem die vier Teilnehmerinnen eines Teams alle 250m wechselten.

Am Ende des Tages waren die RG Wiking und der Neuköllner Ruderclub Berlin in jeweils 12 Entscheidungen ganz oben auf dem Treppchen, gefolgt vom RV Empor mit 8 und der Rudergemeinschaft Rotation mit 3 Siegen. Die genauen Ergebnisse, mit Zwischenzeiten, stehen zum Download bereit.

Ein großer Dank gilt neben den Teilnehmern an alle beteiligten Helfer und die Firmen Linatec GmbH und Moll Marzipan GmbH, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Wir sehen uns hoffentlich beim 8. Wiking Ergocup im Jahr 2021 wieder.

 

Ergebnisse