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27.01.2026

130 Jahre RG Wiking – Ein festlicher Jubiläumsball in Neukölln

Wieder einmal ist es den Wikingern aus Berlin-Neukölln gelungen, ein großartiges Fest anlässlich ihres 130. Bestehens zu feiern. 190 gut gelaunte Gäste waren in den Estrel-Saal des gleichnamigen Hotels gekommen, um bis in den folgenden Morgen zu feiern. Als das Tanzorchester Christoph Sanft um 01:00 Uhr zum letzten Tanz aufspielte, war die Tanzfläche noch sehr gut gefüllt.

Begonnen hatte der Abend um 19:30 Uhr mit einem Sektempfang in der großzügigen Lobby des Festsaales. Sofort wurde die Gelegenheit zum Foto oder Porträt durch das Fotoatelier Kirsch rege genutzt. Der Keyboarder Aleksandr Kutnevic sorgte durch seine Melodien für eine entspannte Atmosphäre, wobei der Eyecatcher des Saales sicherlich der auf seine Taufe wartende neue Renn-Achter war, der in der Woche zuvor von der Werft Empacher aus Eberbach am Neckar nach Berlin-Neukölln überführt worden war.

Als sich um 20:00 Uhr die Türen zum Ballsaal öffneten, wussten alle Gäste, bedingt durch zahlreich ausgelegte Saalpläne, wo sich der eigene Abendplatz befand. Alle 20 Tische waren edel eingedeckt, geschmückt durch wundervolle Blumenschalen in den typischen Wiking-Farben Grün-weiß-rot.

Nach einer kurzen Einführung in den Ablauf des Abends durch Wolfram Miller spielte das Orchester Christoph Sanft zum ersten Tanz, einem langsamen Walzer, der wieder einmal von Barbara und Wolfgang Krafft getanzt wurde, und sofort füllte sich die große Tanzfläche.

Gegen 20:45 Uhr ergriff der erste Vorsitzende Dirk Thieslack das Wort, um alle Ballgäste zu begrüßen. Wobei er einige Ballbesucher besonders hervorhob. Darunter den Abgeordneten des Bundestages, Herrn Hakan Demir, Gerrit Kringel als den stellvertretenden Bezirksbürgermeister von Neukölln, den Vorsitzenden der CDU-Fraktion in der BVV Neukölln, Herrn Markus Oegel, aus dem Vorstand des Vereins der Freunde Neukölln Elfie Manteuffel und Bertil Wever, Herrn Thomas Müller, Gesellschafter der Vereinigten Spezialmöbelfabriken, Herrn Helmut Empacher, geschäftsführenden Gesellschafter der Bootswerft Empacher, Hana und Roman Czapara als Berliner Botschafter des Rudersports in Bydgoszcz/Polen, Michael Hehlke als Vertreter der Richard-Motte-Schröder-Jugendstiftung und nicht zuletzt Ehrenwikinger Lutz Weiler. Auch zahlreiche anwesende Topruderer wurden namentlich begrüßt.

Dirk Thieslack stimmte seine Gäste auf den Abend ein und bekannte sich zur Tradition des Balles als Stiftungsfest und zum Rennrudern. Außerdem dankte er den Ballmachern Michael Goerke, Wolfram Miller, Clemens Mücke und Udo Dittfurth für die Gestaltung des Festes und allen Unterstützern, hier erwähnte er auch die Tombolapreis-Spender. Ferner wies er auf die Eröffnung des Buffets für die Zeit nach der Bootstaufe hin.

Der Vorsitzende Sport, Martin Hasse, bat dann die Neuköllner Erfolgsruderinnen und Ruderer des Jahres 2025 nach vorn und überreichte Ewa Grzimek, Malin von der Aue, Xavier Seidel und Edvin Novak unter dem Beifall der Ballgäste jeweils einen Blumenstrauß.

Es folgte dann kurz nach 21:00 Uhr die bereits von vielen erwartete Taufe des neuen Wikinger-Topschiffes, einem gelben Rennachter. Matthias Herrmann übernahm eine kurze Einführung in die Namensfindung. Dabei begrüßte er Herrn Thomas Müller, der als ehemaliger geschäftsführender Gesellschafter der Vereinigten Spezialmöbelfabriken die Taufe vornahm und das Boot unter großem Beifall auf den Namen seines Großvaters und Mitbegründers des WIKING, P. Johannes Müller, taufte. Dabei zerschellte das Sektglas unter dem wuchtigen Schlag auf den Bugnummernhalter in tausende kleine Scherben.

Nun konnte man endlich das vom Estrel gekonnte kalt-warme Buffet stürmen, dessen kulinarischer Mittelpunkt ein zarter Honigschinkenbraten war. Christoph Sanft mit seinen Sängern und Musikern und Aleksandr am Keyboard spielten abwechselnd fleißig bis 1:00 Uhr, nur unterbrochen von der 20-minütigen Einlage des Mitmachkurses der Tanzschule Werk 36.

Insgesamt wurde fleißig getanzt, wohl auch deshalb, weil nicht nur Foxtrott und Cha-Cha-Cha gespielt wurden. Gegen 23:00 Uhr folgte der Verkauf der Tombolalose, die dermaßen schnell vergriffen waren, dass alsbald die Ausgabe der 100 Gewinne erfolgen konnte. Gut angekommen ist in diesem Jahr, dass die sechs Hauptgewinne, darunter eine einwöchige Reise an die Ostsee und ein hochwertiges Fernglas, ihren Gewinnern vom Vorstand auf der Tanzfläche übergeben wurden.

Als es schließlich in den nächsten Tag ging, waren sich alle Ballbesucher einig, es war ein wundervoller Abend für alle Gäste und ein würdevoller Abend für den Rudersport und seinen Jubilar, die 130 Jahre junge Rudergesellschaft Wiking e. V. aus Berlin-Neukölln.

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