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12.10.2026

Schon seit gut einem Jar war klar, dass die Strecke der 97. Ausgabe von QdB sich von der traditionellen Innenstadt-Spree verabschieden muss. Diverse öffentliche Baumaßnahmen, wie Tunnelabdichtung der U-Bahn und Neubau der Rudolf-Wissel-Brücke, erforderten neue Perspektiven. Im Jahr des 150. Jubiläums des Rudersports in Berlin hatte der Landesruderverband die Ruderwelt deshalb eingeladen, in das Landesleistungszentrum am Hohenzollernkanal zu rudern. Als Sattelplatz für den Start hatte man in diesem Jahr einen Steg am Borsigdamm in Berlin-Tegel installiert, am Südende der Greenwichpromenade. Ziel war, wie gesagt, im Ruderzentrum. Dort war genügend Platz vorhanden, denn der Abschnitt des Saatwinkler Damms zwischen Mäckeritzbrücke und Flughafenbrücke war richtigerweise für den Durchgangsverkehr gesperrt worden.

Ausgeschrieben warten inkl. der Kinderrennen 37 Rennen, von denen 12 nicht zustande kamen. Immerhin waren beim LRV, trotz der geänderten Strecke, 123 Meldungen mit Teilnehmern aus 5 Nationen eingegangen.

Mit Wiking-Beteiligung waren 6 Meldungen abgegeben worden: In 2 Rennen konnte gewonnen werden. So im Sonderrennen-Achter Gig mit Hagen Masbruch, Gaspard Trienel, Uwe Grünberg, Johannes Gerdes, Anton Buchheit, Max Kühnau, Jared Strauch, Benedikt Füsler, Stfr. Marlene de Hartog vom NRCB. Hier konnten 5 Jungs, die erst seit kurzem unser Mitglied sind, siegreich integriert werden. Dritte wurde in diesem Rennen eine Masters-Rgm. mit den Kameraden Christian Eyring, Alexander Flügge und Peter Rohde. Im Sonderrennen im Gig -Doppelvierer mit Stm. steuerte unser Mitglied Benjamin Espejo seine Mannschaft der Humbold-Universität ebenfalls auf Rang 3.

Im Rennen der A-Junioren gelang es eine interessante Rgm. zusammenzustellen, die allerdings dem vom Landestrainer gebildeten Achter unterlag. Hier waren u.a. unsere Trainingsjunioren Dominik Merke, Yoann Doré, Ulysse Anglier und von der Treptower Rugm. Luc Brodowsky in der Mannschaft. Einen weiteren Sieg gab es im Sonderrennen-Achter, den unsere Mannschaft mit Erik Meister, Christopher Rekow, Lukas Oldach, Justus Richter, Thorben Fischer, Mirko Rahn, Xavier Seidel, Bert Bankmann, Stfr. Marlene de Hartog, Neuköllner RC mit gehörigem Vorsprung und der zweitbesten Zeit des Tages in 25.54,33 gewann. Vierte wurden in diesem Rennen die Polytechniker aus Zürich, denen wir nicht nur das Boot geliehen hatten, Cornelius Frey war für einen krankheitsbedingt ausgefallenden Ruderer auch noch kurzfristig eingesprungen.

Obwohl die RU Arkona mit fünf Siegen erfolgreichster Verein war, belegten wir in der Punktetabelle der Vereinswertung hinter der Rugm. Rotation (vier Siege) den 2. Platz. Mit Freude haben wir vernommen, dass unsere Partnerinnen vom NRCB nicht nur mit 3 tollen Vereinsteams gut unterwegs waren, es kam eben auch zu 2 ersteuerten Siegen mit dem WIKING.

Großartig war erneut das Engagement von diversen Wikingern, ohne deren Einsatz solch eine Veranstaltung nicht zu stemmen wäre. Regattasprecher Thorsten Kohlisch moderierte gekonnt in drei Sprachen und war erneut aus Belgien angereist. Martin Borchardt hütete als LRV-Vorsitzender Finanzen die Kasse, Nils Liebheit sorgte auch am Hohenzollernanal für eine funktionierende Tontechnik und Matthias Wodtke hütete das Ausfahrtor an der Flughafenbrücke bis in die späte Abendstunde. Unser Dank gilt allen ehrenamtlichen Helfern, unsere Gratulation gilt allen Siegern und eine große Anerkennung gilt natürlich allen, die sich aktiv dem Starter gestellt haben!  

 

Matthias Herrmann        

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